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Jahresbericht 2025

14. Februar 2026

Highlight und besondere Begegnung

Zu den besonderen Höhepunkten des Jahres gehört der Besuch von Judith Schmidt, einer Eseltrainerin aus Belgien, die uns vor Ostern vom 6. bis 9. März besuchte. Während vier intensiver Tage konnten wir unser Wissen über Esel erweitern und neue Trainingsmethoden kennenlernen.

Herausforderungen und Lösungen

Eine grosse Herausforderung stellte unser Zelt dar, das nach der Reinigung mit unzähligen, kleinen Löchern zurückkam. Dank der Unterstützung der Firma Wyser in Tägerwilen konnte Edi Füllemann aus den Seitenteilen ein neues Zelt nähen. Die Industrie-Nähmaschine und die Werkstatt mit den überlangen Tischen standen ihm dafür zur Verfügung. Unser neues-altes Zelt wurde am 11. März aufgestellt.

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Kooperationen und Bildungsprojekte

Im März besuchte uns eine Einführungsklasse der Sekundarschule Rosental. Die Schülerinnen und Schüler durften die Esel pflegen und Balthazar durch das Quartier führen.

Im Mai buchte eine Klasse des Ausländerdienstes Baselland einen erlebnispädagogischen Halbtag und wir starteten die zweite Durchführung des Kurses Esel-Kommunikation im Rahmen des Angebots Freejob der Stiftung Rheinleben.

In den letzten beiden Wochen vor den Sommerferien wurden wir für einige Klassen der Primarschule Thomasgarten zum Outdoor-Schulraum. Aufgrund einer Notfallsanierung ihres Schulhauses verbrachten sie ihre Schulzeit bei uns auf dem Land.

Haydar besuchte von Dezember 2024 bis Ende Juni 2025 einen Intensiv-Deutschkurs bei Academia, was seine Integration und Kommunikation weiter förderte.

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Neue Partnerschaften und Projekte

Eine besondere Begegnung war das Geschenk eines Eselspazierganges als Geburtstagsüberraschung. Dank dieses Kontaktes kamen wir zu einer neuen Lösung für unsere Mistentsorgung. Ein Bauer aus der Nachbarschaft holt nun unseren Mist ab. Für die Lagerung und den Transport kauften wir einen Anhänger. Wie bereits 2024 produzieren wir Kompost aus Eselmist und Gartenabfällen und freuen uns über die wunderbare Erde, die wir so gratis nach einigen Monaten wieder für unseren Gemüsegarten einsetzen - unser Beitrag zu einer zirkulären Landwirtschaft.

Neben der neuen Mistentsorgung fanden wir auch einen neuen Heulieferanten: Der Glück-Hof in Baden versorgt uns nun mit Heu und Stroh in guter Qualität und zu fairen Preisen.

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Sommerliche Aktivitäten

Im Juni vermieteten wir unser Zelt für ein Mittelalterfest und konnten auf unterhaltsame Weise Einnahmen generieren. Eine Klasse aus dem integrativen Profil des Brückenangebotes verbrachte einen erlebnisreichen Tag mit den Eseln und half beim Abbau des Zeltes. Das war eine willkommene Hilfe.

Im Juli besuchten uns Kinder vom Ferienpass Laufental und vom Ferienpass X-Island des Jugendsozialwerks Baselland für einige Tageslager mit den Eseln und im Garten.

Anfang September baute die Klasse von Mara Tobler und José Costa im Rahmen des Weiherbauprojekts der IWB und Pro Natura gemeinsam einen Weiher – bei idealem Wetter und mit viel Engagement. Simon Schwarz hat dieses Projekt in einem Mood-Film festgehalten:

unbedingt anschauen!

Auch das Brückenangebot kam nochmals zu Besuch für ihren WAH-Unterricht auf dem Land: an zwei Freitagnachmittagen ging es um regionale Produkte und diverse Labels für landwirtschaftliche Produkte in der Schweiz.

Eine Klasse des Spezialangebots Lebenspraxis der Sekundarschule Sandgruben besuchte uns mehrere Male für einen Tagesausflug mit Mittagessen. Dank der Kochkünste von Sarah Pflugi konnten wir uns ganz auf die Jugendlichen und den Unterricht konzentrieren.

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Abschluss des Jahres

Im November absolvierte ein Jugendlicher der Sekundarschule Vogesen ein dreitägiges Praktikum bei den Eseln. Er zeigte dabei grossen Einsatz und Freude an der Arbeit.

Rund um den 6. Dezember fanden die letzten grossen Aktivitäten statt. Unser Esel Balthazar begleitete den Samichlaus, der die Jugendlichen der Lebenspraxis vom Spezialangebot Sandgruben im Allschwiler Wald besuchte.

Zum Jahresabschluss bleibt es, die Buchhaltung zu erledigen und dem Garten sowie den Eseln die wohlverdiente Ruhe in den Wintermonaten zu gönnen, bevor wir im Jahr 2026 mit Engagement und Freude an der Weiterentwicklung von Sur Vojo weiterarbeiten.

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Reflexion und Ausblick

Das Jahr 2025 war für uns entscheidend, um Erfahrungen zu sammeln und die Nutzung unserer Angebote zu beobachten. Für 2026 planen wir die Entwicklung neuer Angebote, mit besonderem Fokus auf eine attraktive und passende Dienstleistungsgestaltung. Menschen, die uns besuchen, sollen sich wohl und gut aufgehoben fühlen. Die Zusammenarbeit mit der Stiftung Rheinleben und dem TimeOut Baselland bleibt weiterhin wichtig.

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Zielsetzung

Als kleines soziales Unternehmen möchten wir in der Region Basel Fuss fassen und einen Mehrwert für ein gelingendes Leben in lebendigen Beziehungen schaffen.

Herzlicher Gruss,

Ihr Team Sur Vojo
Fabian, Haydar, Jacqueline und Leonora